{"id":3969,"date":"2016-05-03T11:15:24","date_gmt":"2016-05-03T09:15:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.postmuenster.de\/?page_id=3969"},"modified":"2024-08-13T11:28:00","modified_gmt":"2024-08-13T09:28:00","slug":"geschichte-kulturelles","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.postmuenster.de\/?page_id=3969","title":{"rendered":"Geschichte &#038; Kulturelles"},"content":{"rendered":"<h2>Geschichtlicher \u00dcberblick<\/h2>\n<div id=\"attachment_4468\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Postmuenster-1957.jpg\" data-lbwps-width=\"2000\" data-lbwps-height=\"1500\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Postmuenster-1957.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4468\" class=\"wp-image-4468 size-medium\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Postmuenster-1957-300x225.jpg\" alt=\"Postmuenster-1957\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Postmuenster-1957-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Postmuenster-1957-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Postmuenster-1957.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4468\" class=\"wp-caption-text\">Aufnahme aus 1957<\/p><\/div>\n<p>Durch Postm\u00fcnster f\u00fchrte vermutlich eine alte R\u00f6merstra\u00dfe, die sich entlang des Rottals \u00fcber Massing, Hebertsfelden, Pfarrkirchen und Bad Birnbach bis zur Rottm\u00fcndung hinzog. Erstmals wird Postm\u00fcnster 1058 urkundlich als &#8222;Possinmunsturi&#8220; erw\u00e4hnt. Der Name begr\u00fcndet sich vermutlich aus seinem Stifter &#8222;Poso&#8220;, der bereits im 8. Jahrhundert hier lebte, und durch das fr\u00fchere Vorhandensein eines Klosters (&#8222;Monasterium&#8220;).<\/p>\n<p>Die Grenzen der Pfarrei Postm\u00fcnster haben sich seit 1600 kaum ver\u00e4ndert. Im Westen gegen die Pfarrei Hebertsfelden sowie im Osten gegen Pfarrkirchen blieben die Grenzen bis heute gleich, lediglich im Norden und S\u00fcden wurden einige H\u00f6fe und Anwesen &#8222;verschoben&#8220;.<\/p>\n<p>Die heutige Gemeinde Postm\u00fcnster entstand im Zuge der Gebietsreform am 1. April 1971 durch den Zusammenschluss mit den fr\u00fcheren Gemeinden Neuhofen, Gangerbauer und Schalldorf. Dabei wurde auch das neue Gemeindewappen (siehe links oben) entworfen. Die beiden Getreide\u00e4hren weisen auf den landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Charakter der Gegend hin. Die silbernen heraldischen Wellenlinien symbolisieren den um 1970 neu gebauten Rottauensee. Der Abtstab erinnert an den historischen Klostersitz der Benediktiner.<\/p>\n<p>Seit der Gebietsreform vom 1. April 1971 entwickelte sich Postm\u00fcnster unter F\u00fchrung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Zweckverbandes Pfarrkirchen-Postm\u00fcnster zum bedeutensten Freizeit- und Erholungsgebiet im Rottal.<\/p>\n<p><strong>Ortsgeschichtliche Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Der Postm\u00fcnsterer Geistliche Pfarrer Joseph Wieslhuber hat im Jahr 1926 eine Ortschronik niedergeschrieben und in gedruckter Fassung ver\u00f6ffentlicht. In den 1970er Jahren hat der damalige Pfarrer Karl Gahbauer diese Chronik aktualisiert und fortgeschrieben. Josef Denk und Josef Edmaier haben die Chronik im Jahr 2024 erneut f\u00fcr den Zeitraum 1972 bis 2023 fortgeschrieben. Die Chroniken liegen digitalisiert als PDF vor und k\u00f6nnen hier eingesehen werden:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Geschichte-Postmuenster_Wieselhuber_1926-web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Geschichte von Postm\u00fcnster&#8220; von Pfarrer Joseph Wieslhuber aus dem Jahr 1926<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Geschichte-von-Postmuenster-2-Gahbauer-web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Geschichte von Postm\u00fcnster Teil 2&#8220; von Pfarrer Karl Gahbauer aus den 1970er Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ortschronik-2023-web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Zeitgeschehen von 1972 bis 2023&#8220; &#8211; Chronik der Gemeinde Postm\u00fcnster von Josef Denk und Josef Edmaier aus dem Jahr 2024<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Kulturelles in und um Postm\u00fcnster<\/h2>\n<p>In Bezug auf seine Ortsgr\u00f6\u00dfe kann Postm\u00fcnster einige kulturelle Sch\u00e4tze vorweisen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pfarrkirche St. Benedikt<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Postmuenster.jpg\" data-lbwps-width=\"2000\" data-lbwps-height=\"1500\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Postmuenster.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4461 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Postmuenster-150x150.jpg\" alt=\"Kirche-Postmuenster\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die sp\u00e4tgotische Pfarrkirche St. Benedikt im Ortskern von Postm\u00fcnster ist ein stattlicher Bau des 15. Jahrhunderts. Das Alter wird durch eine Jahresangabe (1492) am Hauptbogen des Kirchengew\u00f6lbes untermauert. Der Grundbau wurde Sch\u00e4tzungen zufolge aber bereits 100 Jahre davor erstellt. Der am Hauptgeb\u00e4ude angebaute neugotische Kirchenturm mit zylinderf\u00f6rmigem Spitzhelm-Dach war bis 1894 mit einer Kuppelhaube versehen. Besonders erw\u00e4hnenswert im Kircheninneren sind die Br\u00fcstung der Empore, welche 1622 als Dank f\u00fcr das \u00dcberleben der Pest im Rottal mit Passionsszenen kunstvoll bemalt wurde. Ein Netzrippengew\u00f6lbe mit Rankenmalerei schm\u00fcckt Chor und Langhaus. Der seitliche Marienaltar aus dem Jahre 1725 ist mit gold\u00fcberzogenen Akanthusbl\u00e4ttern verziert (sog. &#8222;B\u00f6hmischer Rankenaltar&#8220;), die Muttergottes selbst stammt aus dem Jahre 1510. Wandmalereien an der Westempore gehen auf das Jahr 1622 zur\u00fcck. Diverse sp\u00e4tgotische Figuren finden sich im Kirchenraum, so z.B. Madonna, hl. Anna selbdritt (Jesuskind neu) und hl. Johannes sowie das barocke Chorbogenkruzifix (sog. Imslandkreuz) von Johann Christoph Bendl. Bei Restaurierungsarbeiten 1947 wurde ein neuer Hochaltar im Stil des Rokoko\u00a0unter Verwendung barocker Skulpturen wie dem hl. Benedikt, hl. Jakobus und hl. Erasmus konstruiert und aufgestellt. Nach der Restaurierung 1995 erstrahlt das gesamte Kircheninnere in glanzvollen Farben. Auch die Bestuhlung wurde erneuert, die wundervoll geschnitzten antiken Seitenteile wurden dabei nachgebildet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Schloss Thurnstein<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Schloss-Thurnstein.jpg\" data-lbwps-width=\"2000\" data-lbwps-height=\"1158\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Schloss-Thurnstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4470 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Schloss-Thurnstein-150x150.jpg\" alt=\"Schloss-Thurnstein\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Das Schloss Thurnstein wurde im 13. Jahrhundert auf einer Anh\u00f6he s\u00fcdlich von Postm\u00fcnster erbaut und wechselte in der Folgezeit nach seinem Entstehen mehrmals den Besitzer. Ende des 17. Jahrhunderts schlie\u00dflich entstand das Schloss in seiner heutigen Form als nach S\u00fcden offene Dreifl\u00fcgelanlage mit drei Geschossen und zwei T\u00fcrmen. Im Ostfl\u00fcgel befindet sich die Schlosskirche. Der Schlosspark wurde 1836 im Stile eines Landschaftsgartens von dem M\u00fcnchner Hofarchitekten Carl Effner angelegt. W\u00e4hrend des zweiten Weltkrieges war im Schloss Thurnstein die SS sowie die Gauleitung Bayreuth einquartiert. Aufgrund dieser Tatsache hatten kurz vor Kriegsende 1945 viele Postm\u00fcnsterer Angst vor einer Zerst\u00f6rung des Ortes. Gl\u00fccklicherweise verlie\u00df die Gauleitung am 1.5.1945 den Standort Thurnstein um ihr Leben vor den heranr\u00fcckenden Amerikanern zu retten. Noch am selben Nachmittag erreichten die ersten Panzer der Alliierten den Ort. Wie man sp\u00e4ter erfuhr, h\u00e4tten die Amerikaner Thurnstein und Postm\u00fcnster beschossen, wenn sie gewusst h\u00e4tten, dass hier die SS einquartiert war. Heute dient das Schloss als Wohnsitz der gr\u00e4flichen Besitzerfamilie und ist daher nicht zu besichtigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Schlosskirche Maria Heimsuchung<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Schlosskirche-Thurnstein.jpg\" data-lbwps-width=\"1024\" data-lbwps-height=\"735\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Schlosskirche-Thurnstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5112 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Schlosskirche-Thurnstein-150x150.jpg\" alt=\"Schlosskirche Thurnstein\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die katholische Kirche des Schlosses Thurnstein wurde 1689 erbaut. 1726 erfolgte die Weihe des barocken Bauwerks durch F\u00fcrstbischof Joseph Dominikus Kardinal Graf von Lamberg. Im Zuge eines kompletten Umbaus im Jahr 1782 wurden einige architektonische Zierelemente des Barock entfernt. Ihren besonderen Charakter erh\u00e4lt die Kirche durch ein Deckenfresko, welches der italienische K\u00fcnstler Johann Nepomuk della Croce im Jahr 1783 geschaffen hat. Es stellt in vier Hauptszenen die Geschichte der K\u00f6nigin Esther dar. Der Kircheninnenraum erstrahlt nach einer Restaurierung seit Juli 2008 in neuem Glanz. Die Schlosskirche kann, nach R\u00fccksprache mit der gr\u00e4flichen Familie La Ros\u00e9e, besichtigt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hustenmutterkapelle<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Hustenmutterkapelle.jpg\" data-lbwps-width=\"1200\" data-lbwps-height=\"676\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Hustenmutterkapelle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4469 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Hustenmutterkapelle-150x150.jpg\" alt=\"Hustenmutterkapelle\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die 1748 als Rokokorundbau mit kleeblattf\u00f6rmigen Grundriss errichtete Hustenmutterkapelle gilt als besonderes Schmuckst\u00fcck des Ortes. Das Wallfahrtskirchlein wurde zu Ehren Mariens errichtet, zu der fr\u00fcher die M\u00fctter mit ihren an Erk\u00e4ltung erkrankten Kindern pilgerten. Der Altar besteht aus Stuckmarmor und ist mit Holfiguren, Kruzifix und Mater Dlorosa geschm\u00fcckt. Weitere sp\u00e4tgotische Holzfiguren finden sich im Inneren. Die Kapelle wurde 2009\/2010 umfassend saniert. Die abgesetzte, reizvolle Ortsrandlage links der Rott macht sie zu einem der &#8222;Wahrzeichen&#8220; Postm\u00fcnsters.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pfarrkirche Johannes Enthauptung<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Neuhofen.jpg\" data-lbwps-width=\"2000\" data-lbwps-height=\"1500\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Neuhofen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4460 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Neuhofen-150x150.jpg\" alt=\"Kirche-Neuhofen\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die Pfarrkirche &#8222;Johannes Enthauptung&#8220; in Neuhofen ist ein sp\u00e4tgotischer Bau und wurde genau wie die Pfarrkirche St. Benedikt von Postm\u00fcnster um 1500 erbaut.\u00a0 Das Langhaus und Turm sind \u00e4lter. Das Langhaus wurde im Jahr 1906 nach Westen verl\u00e4ngert. Die Einrichtung stammt \u00fcberwiegend aus dem 18. Jahrhundert. Das Hochaltarkruzifix ist sp\u00e4tgotisch und kann auf das fr\u00fche 16. Jahrhundert datiert werden. Die Statue &#8222;Maria mit Kind&#8220; auf dem n\u00f6rdlichen Seitenaltar stammt um 1485. Sehenswert ist auch der Pfarrhof, welcher 1746 als zweigeschossige Rechteckanlage mit Walmdach errichtet wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wallfahrtskirche St. Leonhard<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Leonhardiritt.jpg\" data-lbwps-width=\"2288\" data-lbwps-height=\"1712\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Leonhardiritt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4466 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Leonhardiritt-150x150.jpg\" alt=\"Leonhardiritt Gambach\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die sp\u00e4tgotische Wallfahrtskirche &#8222;St. Leonhard&#8220; in Gambach stammt aus der Zeit um 1500. <span class=\"olivfont\">Der Unterbau des Turmes ist vermutlich \u00e4lter und entstand in der zweiten H\u00e4lfte des 13. Jahrhunderts. Langhaus und Chor sind mit einem Netzrippengew\u00f6lbe mit Rankenmalerei ausgeschm\u00fcckt; Freskenfragmente findet man an der Westwand. Die Rokoko-Alt\u00e4re sind auf die Zeit um 1760 zu datieren. Die Glasgem\u00e4lde sind auf das fr\u00fche 16. Jahrhundert zur\u00fcckzuf\u00fchren, die Statue des Hl. Leonhard auf 1760. Mehrere Votivbilder zieren die Wallfahrtskirche. Die Eingangst\u00fcre ist mit einem sp\u00e4tgotischen Eisenbeschlag versehen<\/span>. J\u00e4hrlich im Oktober findet der traditionelle Leonhardiritt mit Pferdesegnung statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kirche St. Martin und St. Nikolaus<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Schreihof.jpg\" data-lbwps-width=\"1296\" data-lbwps-height=\"968\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Schreihof.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4611 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Kirche-Schreihof-150x150.jpg\" alt=\"Kirche-Schreihof\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die sp\u00e4tromanische Kirche &#8222;St. Martin und St. Nikolaus&#8220; in Schreihof hat ihren Ursprung im 13. Jahrhundert. <span class=\"olivfont\">Aus dieser Zeit sind noch die Umfassungsmauern des Langhauses und die n\u00f6rdliche Chormauer erhalten. Der Chor ist sp\u00e4tgotisch um 1500 mit Netzrippengew\u00f6lbe. Der Altar wurde um 1770 geschaffen und ist vom Stil dem \u00dcbergang von Rokoko zum Klassizismus einzuordnen<\/span>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Fernsehturm \/ Sendemast<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Fernsehturm.jpg\" data-lbwps-width=\"1144\" data-lbwps-height=\"858\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Fernsehturm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4464 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Fernsehturm-150x150.jpg\" alt=\"Fernsehturm\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Der knapp 170 m hohe, rotwei\u00dfe &#8222;Fernsehturm von Postm\u00fcnster&#8220; gilt sozusagen als kulturelle Ver\u00e4nderung der modernen Welt der Kommunikation und ist inzwischen zu einem Symbol geworden, an dem der Ort schon aus gro\u00dfer Entfernung erkannt und lokalisiert werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Rottauensee<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Rottauensee.jpg\" data-lbwps-width=\"2000\" data-lbwps-height=\"1500\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Rottauensee.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4465 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.postmuenster.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Rottauensee-150x150.jpg\" alt=\"Rottauensee\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Auch der Bau des Rottauensees als Hochwasserr\u00fcckhaltebecken ist das Resultat der modernen Wissenschaft und soll das &#8222;untere Rottal&#8220; (\u00f6stlich von Postm\u00fcnster) von schweren Flutkatastrophen und \u00dcberschwemmungen wie 1954 oder 1965 sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichtlicher \u00dcberblick Durch Postm\u00fcnster f\u00fchrte vermutlich eine alte R\u00f6merstra\u00dfe, die sich entlang des Rottals \u00fcber Massing, Hebertsfelden, Pfarrkirchen und Bad Birnbach bis zur Rottm\u00fcndung hinzog. 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